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Im Fasching, ja im Fasching da geht es lustig zu!


Das Schminkstudio „Villa Kunterbunt“ hatte am Rosenmontag und Faschingsdienstag wieder alle Hände voll zu tun.


Dürrenmungenau Ahaaaaaaaaaaa!!!




Im Meer und unter dem Meer und ums Meer herum“
Fasching im Kindergarten


Am unsinnigen Donnerstag tauchte die „Villa Kunterbunt“ ab. Der Turnraum hatte sich in eine Unterwasserwelt verwandelt und erwartete die kleinen und großen „Meeresgäste“.
Mit einer Polonaise zogen alle feierlich ins „Meer“ ein. Bei lustigen „Meeresspielen“ mussten alle großen Mut beweisen. Es sollten wilde Kraken, gefährliche Haifische besiegt, bunte Fische mit einem „Schnabel“ geschnappt,


und Seeschlangen verschlungen werden. Bevor alle Gäste von Neptun persönlich ein kleines Geschenk, einen „Leuchtfrosch“ bekamen.


Bevor alle Meeresgäste wieder auftauchten, gab es noch eine riesige Party im Meeresschloss mit Musik und Tanz.





Per „Mutsprung“ durch die Zeitung in den Kindergartentag

Für unsere Kinder und Eltern hieß es schon frühmorgens die müden Muskeln in Schwung bringen: Denn um in den Gruppenraum zu gelangen, mussten einige Hindernisse überwunden werden. So galt es z. B. mit einem „Rollsitz“ Slalom um Hütchen zu fahren,


durch einen Tunnel zu krabbeln,


über eine Bank balancieren, und schließlich – nach einem „Mutsprung“ durch ein Blatt Papier – munter und gut gelaunt den Tag im Kindergarten zu beginnen.


Bewegung wird im zertifizierten Bewegungskindergarten der BSJ besonders groß geschrieben. Denn die kindliche Bewegungsfreude ist eine Ressource, die wir Erwachsenen unterstützen sollten. Bewegung beugt nicht nur Übergewicht vor, sie macht Kinder stark und schlau. Eltern und Pädagogen sollten dafür sorgen, dass Kinder die Lust am Bewegen nicht verlieren. Diese Aufgabe verfolgen wir indem wir uns auf eine außergewöhnliche und bewegte „Schatzsuche“ zusammen mit dem Sportinstitut der Universität Bayreuth begeben.
Stärken und Fähigkeiten aufspüren anstatt nach den Fehlern der Einzelnen zu suchen lautet die Devise. Um die Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens zu ermöglichen, müssen wir Kinder stärken in dem was sie können. Und die Bewegungsfreude ist eine kindliche Eigenschaft, die dafür genutzt werden kann.
„Kinder in Bewegung – Den Kita Alltag bewegt gestalten“ ist ein Teil des Ganzjahres-Projekt „Schatzsuche im Kindergarten“ und wurde am Sportinstitut der Universität Bayreuth entwickelt. Es unterstützt Kitas und Kinderkrippen aus ganz Deutschland per Online-Fortbildung, den Fokus auf die Ressourcen der Kinder zu richten. Per „Chat“ und in einer virtuellen Lernumgebung können sich die Teilnehmer direkt untereinander austauschen. So wandern Spielideen aus Bremen nach Bayern und umgekehrt.
Mehr Informationen zum Schatzsucheprojekt finden sie unter www.schatzsuche.uni-bayreuth.de .



Große Weihnachtsfreude!!!

Am vorletzten Kindergartentag erwartete uns im Turnraum eine riesengroße Überraschung!
Wir haben vom Christkind eine „Rollenrutschbahn“ für unseren Turnraum bekommen.


Natürlich wollten wir sofort die Rutschbahn testen. Wie man sieht wurde das ein riesengroßer Spaß für uns alle!!!


Wir sagen allen Kindergarteneltern DANKE für die Unterstützung beim Laternenzug und Weihnachtsmarkt, ohne deren Hilfe hätte das Christkind uns das tolle Geschenk nicht bringen können!!!



Öffnet die Türen!“


Am dritten Adventssonntag luden wir alle Eltern, Verwandte und Freunde zu einem weihnachtlichen Familiengottesdienst in die St. Jakobus Kirche in Dürrenmungenau ein.
„Öffnet die Türen!“ so lautete die Botschaft der Kinder.



Mit einem Theaterstück „Die Herbergssuche“ nahmen die größeren Kinder, die Zuschauer mit in die Zeit zu Jesu Geburt. Niemand öffnet die Tür für Maria und Josef, alle Zimmer sind schon besetzt. Ein Kind zeigt den beiden schließlich einen Stall, hier kommt das Christkind zur Welt.
Die kleineren Kinder tanzten einen Sternentanz zur Geburt des Kindes.
Mit dem Lied „Macht die Türen auf“ forderten wir alle Besucher auf selbst eine offene Tür für Jesus zu sein.
Pfarrer Brendel betonte in seiner Ansprache, das wir nur auf Gott vertrauen müssen, dann öffnet er für uns eine Tür, selbst wenn wir nicht mehr weiter wissen. Aber auch wir sollen offene Türen sein, durch die die Liebe Gottes in die Welt kommt.



Mit Laternen durch das Dorf




Bis heute ist der heilige Martin ein Vorbild, wenn es ums Teilen und die Nächstenliebe geht. Seit Generationen wird in den Kindergärten rund um seinen Namenstag an den römischen Soldaten gedacht, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Auch wir von der „Villa Kunterbunt“ haben uns eifrig auf diesen besonderen Tag vorbereitet. Fleißig haben wir Laternen gebastelt und fröhliche Lieder gelernt. Die Vorschulkinder studierten ein kurzes Anspiel ein und schlüpften in die Rolle des Bettlers und des heiligen Martins. Gespannt und aufgeregt zogen wir in die Kirche, wo wir schon von Pfarrer Brendel erwartet wurden.




Er erinnerte an die Legende, das Licht, das Jesus in die Welt gebracht hat, soll auch heute noch in den Menschen strahlen, erklärte er.


Anschließend klang das Fest auf der Pfarrwiese mit Bratwürsten, Punsch, Plätzchen und Stockbrot gemütlich aus.





St. Martin & Auguste
(Eine Aktion des Kindermissionswerk „Die Sternsinger“)


Am einem Montag im Oktober klopfte es bei uns an die Tür und hereinspazierte die Wildgans Auguste. Sie erzählte den Kindern die Geschichte von Sankt Martin, den ihre Ur-Ur-Urgroßmutter Genoveva noch persönlich kannte. Er teilte seinen Mantel mit einem armen Mann.
Doch auch Auguste hatte in der letzten Zeit so einiges erlebt, sie war in Nicaragua und lernte dort den Papagei Martin kennen, einen echten Nicaraguaner. Er zeigte Auguste, wie Kinder dort leben und der Alltag von Gleichaltrigen in Mittelamerika aussieht.
Die Kinder erfahren so kindgerecht, dass Thema „Miteinander teilen, ein Herz für andere haben und vom eigenen Vorteil auch einmal absehen“.


In der KiTa „Villa Kunterbunt“ regt sich was
Erste „BAERchen-Auszeichnung“ im BLSV-Kreis für den „Bewegungskindergarten“ Dürrenmungenau



Dem evangelischen Kindergarten „Villa Kunterbunt“ in Dürrenmungenau ist als erstem im BLSV-Kreis V, Schwabach-Roth, auf Antrag des Kooperationspartners, dem TSV Wassermungenau, das Zertifikat „Bewegungskindergarten“ zugesprochen worden. Damit hat der Kindergarten mit 25 Kindern die Berechtigung zur Führung des Logos „BAERchen“ erhalten. „BAERchen“ ist ein Projekt für Drei- bis Sechsjährige der Bayerischen Sportjugend (BSJ) und steht für Bewegung, Aufklärung, Ernährung, Ressourcen. Die Ehrung nahm Christian Kuhnle vor, stellvertretender Bezirksjugendleiter des Bayerischen Landessportverbandes.
Kuhnle ging ein auf den Zeitenwandel, auf den Bewegungsmangel bei Kindern, oft verbunden mit ungesunder Ernährung. Mit der „Zertifizierung Bewegungskindergarten“ wolle die Bayerische Sportjugend im BLSV die Wertigkeit frühzeitiger Bewegungsförderung hervorheben und bewegungsengagierte Kindergärten durch eine Auszeichnung honorieren. Der präventive Effekt von ausreichender Bewegung in Verbindung mit ausgewogener Ernährung habe erfahrungsgemäß eine positive Wirkung auf die Gesamtentwicklung eines Kindes.
Deshalb habe die BSJ eine Konzeption für Kindertagestätten entworfen, die sich durch besonders intensive und qualifizierte Förderung von Bewegung und Ernährung auszeichnen. Dem Kindergarten Dürrenmungenau und dem TSV Wassermungenau würden mit Leiterin Manuela Sennert, die selbst geprüfte Übungsleiterin und Trainerin ist sowie Bettina Sundberg als Trainerin, für die Leitung von Bewegungsangeboten qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen.
Das Prinzip „Bewegungserziehung“ hat der Kindergarten in seinem pädagogischen Konzept festgeschrieben. Sie stellt sich wie folgt dar: Montagnachmittag, eine Stunde „Psychomotorik“. Dienstag, 9.30 Uhr, gesundes Frühstück, am Nachmittag „Entspannung und Bewegung“. Am Mittwoch schließlich „Turnen“, zuerst für die Vier- bis Sechsjährigen, danach für die Zwei- bis Dreijährigen. Am Freitag sind dann „Drums Alive“ und, als Projektblock, „Kreativer Kindertanz“ angesagt. Auf den Sport einmal im Monat in der TSV-Halle würden sich die Kinder besonders freuen.


Foto und Text: Karlheinz Hiltl
Quelle „Schwabacher Tagblatt“ vom 17.10.2011